Aufbau des Shri Yantras
Für das Auge des Betrachters mag sich ein Shri Yantra nur als eine Verschränkung von vier Dreiecken mit aufwärts gekehrter Spitze (Vahni) und fünf Dreiecken mit abwärts geneigter Spitze (Shakti) und einer Reihe konzentrisch umeinander gelagerte Gebilde darstellen.
Im inneren befindet sich ein Dreispitz (Dreieck), das von einem Achtspitz umschlossen ist. Weiter nach außen breiten sich ein kleineres und ein größeres Zehnspitz in den Raum und ein Vierzehnspitz gibt den äußersten Kontur ab.
Folgende Formelemente soll ein Shri-Yantra enthalten:
- einem Punkt (Bindu), (der fehlen darf)
- einem Dreispitz (Trikona)
- einem Achtspitz (Vasukona)
- zwei Zehnspitzern (Dashara-Yugma)
- einem Vierzehnspitz (Manvasra)
- einem Achtblatt (Naga-Dala)
- einem Sechzehnblatt (Shodashara)
- drei Kreisen (Vrittatraya)
- drei Erdhäusern (Dharani-Sadana-Traya)
Das Shri Yantra (auch Sri Yantra) ist ein heiliges geometrisches Symbol aus dem Hinduismus, das als Werkzeug für den Geist und die Fokussierung in der Meditation genutzt wird.
Lotusblätter und Kreise symbolisieren die Entfaltung des Bewusstseins, Reinheit und die kosmischen Zyklen.Das äußeres Quadrat bildet das Tor zur Welt und schützt den heiligen Raum im Inneren.
- Trataka (Punktfixierung): Man betrachtet das Symbol ruhig und möglichst ohne Augenbewegungen, um die Gedanken zu beruhigen und den Geist nach innen zu lenken.
- Fokus: Die Symmetrie hilft Ablenkungen des Alltags auszublenden und in tiefe Konzentration zu kommen.
- Energetische Ausrichtung: Es wird oft als visuelles „Mantra“ zu Unterstützung innerer Harmonie und Ausgeglichenheit genutzt.

